Begleitung von Menschen mit Angst-, Essstörungen und Zwangserkrankungen

Ängste sind bis zu einem gewissen Ausmass normal und lebenswichtig. Sie können aber auch eine Dimension annehmen, die den Ursachen nicht mehr angemessen sind.
Die lebenserhaltende, normale Angst wird dann zu einer Erkrankung. Angsterkrankungen schränken den Lebensraum der Betroffenen häufig sehr stark ein.Zwangserkrankungen sind zum Teil sehr schwere psychische Erkrankungen. In diesem Zusammenhang sind auch Essstörungen zu sehen.Angststörungen, Zwangserkrankungen und Essstörungen zeigen eine hohe Komorbidität auf.Sie setzen sich in dieser Fortbildung vertieft mit den Formen von Angststörungen, Zwangserkrankungen und Essstörungen auseinander und lernen einen kompetenten Umgang mit den betroffenen Menschen.

Die Teilnehmenden lernen

- verschiedene Formen von Angststörungen, Zwangserkrankungen und Essstörungen kennen
- Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten zu verstehen
- Zwangserkrankungen und deren Auswirkungen auf das Umfeld abzuleiten
- Aufgaben und Grenzen in der Begleitung von betroffenen Menschen zu erkennen
- mittels Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen das Handeln zu reflektieren

Daten

04.04.2024

Zeiten

9.00 - 12.00 / 13.00 - 16.00

Dauer

1Tag(e)

Kosten

Fr. 220.-

Zielgruppe

Pflegehelfer/-innen SRK und weitere Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung


Kursleitung

Edith Scherer, Pflegefachfrau Psychiatrie HF, MAS A&PE