Was waren deine wichtigsten beruflichen Stationen?
Meine Lehre als Kauffrau in der Kantonalen Verwaltung Thurgau hat mir einen Einblick in sechs verschiedene Ämter und Bereiche ermöglicht. Währenddessen wurde mir klar, dass mich der Tätigkeitsbereich von NGOs sehr interessiert, weshalb ich mich für ein Studium in Internationalen Beziehungen an der HSG entschied.
Mir ist es wichtig, einen Sinn in meiner Arbeit zu sehen und zu merken, dass sie einen positiven Einfluss auf mein Umfeld hat. Deshalb habe ich mich auch letztes Jahr im Red Cross Summer Camp 2025 in St.Gallen als Freiwillige engagiert. Dieses Camp hat mich sehr berührt und den grossen Mehrwert von zwei Wochen unbeschwerter Zeit, Lachen und Beisammensein nochmals vor Augen gehalten.
Was ist deine Aufgabe beim SRK SG?
Dieses Jahr darf ich, zusammen mit Zoia, die beiden Red Cross Summer Camps St.Gallen und Schaffhausen organisieren und leiten. Ich bin hauptsächlich für die Finanzen, Administration, Teamkoordination, Kommunikation mit Partnerorganisationen, Logistik (internationaler und lokaler Transport), Versicherungen, kleineres Fundraising und für das Sicherheitskonzept zuständig. Das Freiwilligenmanagement teilen Zoia und ich uns auf.
Wie verbringst du deine Zeit, wenn du nicht arbeitest?
Wenn ich nicht für das SRK St.Gallen arbeite, verbringe ich viel Zeit in der Uni. In meiner richtigen Freizeit bin ich am liebsten mit meinen Liebsten 😊. Ich mag ruhige, gemütliche Abende mit meinen Freundinnen und Freunden, während denen wir zusammen kochen. In meinem Austauschsemester in Maastricht in den Niederlanden habe ich Städtetrips für mich entdeckt, was ich in Zukunft mehr machen will (auf dem Bild bin ich am Strassburger Weihnachtsmarkt). Ich lese sehr gerne, bin also immer für Bücherempfehlungen offen. Zudem bin ich Mitglied des UniChors St.Gallen – ihr seid herzlich eingeladen zu unseren Konzerten!
Welches Buch liest du derzeit?
Zurzeit lese ich «Everything is Tuberculosis» von John Green. Ich kann es wirklich weiterempfehlen. Green setzt sich mit der Geschichte von Tuberkulose und anderen Krankheiten auseinander und verdeutlicht, wie stark diese bis heute von globalen Ungleichheiten geprägt sind.
Wenn du nur noch ein einziges Gericht essen dürftest, welches wäre es?
Okonomiyaki – ein japanischer Pancake aus Weisskohl. Das habe ich vor ein paar Monaten durch einen Freund kennengelernt und kann nicht mehr damit aufhören.