Freiheit und Sicherheit

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie freiheits- und/oder bewegungseinschränkende Massnahmen bei Menschen mit Demenz ergreifen? Solche Massnahmen – verschiedene Arten von Fixierungen, Bettgitter, Zewidecken, Rollstuhltischchen etc. – gehören zu den umstrittensten Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Sturzgefährdung und herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz, denn sie greifen, in zum Teil schwerer Art und Weise, in die Selbstbestimmung der betroffenen Menschen ein und können vielfältige negative Folgen haben. Dennoch ist der Einsatz dieser Massnahmen verbreitet und wird meist mit dem Schutz vor Selbstgefährdung begründet. Die Teilnehmenden lernen • verschiedene Formen, mögliche Folgen und Gefahren von freiheits und bewegungseinschränkenden Massnahmen kennen • Alternativen kennen und diskutieren die dafür notwendigen Begleitmassnahmen • voneinander, indem sie eigene Erfahrungen im Umgang mit freiheits und bewegungseinschränkenden Massnahmen austauschen • Entscheidungswege, Zuständigkeiten und Kompetenzen kennen und verstehen den Zusammenhang
Daten: 
Dienstag, 26. Mai 2020
Zeiten: 
09.00-12.00/13.30-16.30 Uhr
Geeignet für: 
Pflegehelfer/-innen SRK, Mitarbeitende aus der Pflege und Betreuung

Kontakt und Anmeldung

SRK Kanton St. Gallen, Postfach 559, Marktplatz 24, 9004 St. Gallen / Tel. 071 227 99 66

Kursstatus

keine garantierte durchführung
Freie Plätze

Kursort

St.Gallen